Sonntag, 3. Juni 2018

Rezension: Stormcaster

Titel: Stormcaster [3/4]
Autorin: Cinda Williams Chima
Genre: High Fantasy, Young Adult
Verlag: Harper Teen
Seitenzahl: ~ 535
Sprache: Englisch

Inhalt
Die grausame Kaiserin Celestine aus dem Osten, welche ihre Kräfte sammelt und ihre Macht kontinuierlich ausbaut, kommt den Königreichen mit ihrer Armee immer näher. Pirat Evan Strangward beherrscht Ozean und Wind, aber er weiß nur wenig über seine Kräfte und kann Celestine nicht allein gegenübertreten. Als ihre Blutarmee näher rückt, bleibt ihm nur der Weg ins Innland, in der Hoffnung dort Allianzen mit den Königreichen zu schmieden. Wenn das nicht gelingt, fallen die sieben Königreiche - unter den Völkern eine Person, die Evan auf keinen Fall verlieren möchte. Währenddessen findet sich Prinzessin Alyssa als Gefangene in Celestines Reich wieder und sucht von dort nach einem Weg die Kaiserin zu stürzen.

Freitag, 1. Juni 2018

Rezension: Auf der anderen Seite der Sterne

Titel: Auf der anderen Seite der Sterne
Autorin: Liv Modes
Genre: Liebe, Young Adult
Verlag: neobooks
Seitenzahl: ~ 88

Inhalt
Für Alex hat sich in diesem Sommer etwas verändert. Auf einmal hat er Schmetterlinge im Bauch und Herzklopfen, wenn sein bester Freund Yanik in der Nähe ist. Sonst erzählt er Yanik alles, aber dieses Geheimnis muss er für sich behalten, denn er möchte auf gar keinen Fall wegen seiner Gefühle den Menschen verlieren, der ihm so viel bedeutet.

*Werbung/Rezensionsexemplar


Montag, 28. Mai 2018

Montagsfrage: Gibt es Autoren bei denen ihr im Zwiespalt seid sie zu lesen, weil ihr mit ihren Ansichten/Handlungen oder gar Aspekten ihres Werks nicht übereinstimmt?

Hey, einen guten Start in die neue Woche wünsche ich euch! :)

Heute hält die Montagsfrage eine ernstere Thematik bereit. Gibt es Autoren, bei denen ihr im Zwiespalt seid, weil sie Ansichten vertreten oder über sie Dinge bekannt wurden, die ihr nicht vertretet/vertreten könnt? Ich bin gespannt auf eure Antworten!
____

Mir sind bisher 3 Autoren/Autorinnen begegnet, die mich in einen derartigen Zwiespalt gebracht haben. Kann man Autor und Werk getrennt voneinander sehen, darf man das überhaupt? Was sagt das Werk über den Autor aus? Das sind so Fragen, die ich mir stelle.

1. Orson Scott Card
Durch den Film Enders Game wurde ich auf die Ender-Buchreihe aufmerksam. Den 1. Band - Enders Spiel - habe ich geschenkt bekommen und verschlungen. Den 2. Band - Enders Schatten - habe ich gebraucht ertauscht (zum Glück). Dann fand ich heraus, wie homophob Orson Scott Card ist und das verpasste dem Ganzen einen ziemlichen Dämpfer Wer meinen Blog liest, kann sich denken warum... Also habe ich mir vorgenommen nie auch nur einen Cent für Bücher von ihm  auszugeben. Kürzlich habe ich dann noch Speaker for the Dead ziemlich ramponiert ertauscht, damit ich die Reihe komplett habe und endlich beenden kann. Aber hätte ich diese gebrauchte Ausgabe nicht gefunden, hätte ich sie nie im Regal stehen. Weitere Bücher werde ich von dem Autor nicht anrühren.

2. Marion Zimmer Bradley
Wer Fantasy liest, ist sicher mit der Autorin bzw. dem Namen vertraut. Obwohl ich so viel Fantasy lese, habe ich tatsächlich aber von ihr nur Trapez gelesen und dabei bleibt es auch. Seit ich weiß, dass sie in Kindesmissbrauch involviert war, hat das einen mehr als faden Beigeschmack hinterlassen. Zwar ist die Autorin bereits tot, aber dennoch fühle ich mich davon so abgestoßen, dass ich guten Gewissens nichts Anderes von ihr lesen kann.

3. George R. R. Martin
Ich weiß wie viele die Das Lied von Eis und Feuer Reihe mögen und ich mache mich wahrscheinlich jetzt unbeliebt, aber ich kann den Büchern nichts abgewinnen und werde von dem Autor nichts weiter anrühren, nachdem ich den ersten Band abgebrochen habe. Kurz gesagt: Ein Autor, der beim Schreiben scheinbar derart darin aufgeht, wenn er Vergewaltigungen an (überwiegend weiblichen) Figuren beschreibt, ist mir zuwider. Ich finde da scheint etwas vom Autor selbst in seinem Werk durch, das ich ehrlich gesagt besorgniserregend finde... Er schreibt bevorzugt aus der Sicht des Vergewaltigers. Die Opfer werden dagegen häufig kaum beschrieben, die Vergewaltigung wird nie aus ihrer Sicht geschildert und damit gewissermaßen unter den Teppich gekehrt. Das zu lesen und somit zu unterstützen widerstrebt mir und welche Buchreihe braucht über 200 Vergewaltigungen? Wo ist da der Sinn oder die Notwendigkeit? Sowas will und kann ich nicht guten Gewissens lesen, das stößt mich ab. Gerade als Frau. Gleichzeitig habe ich so auch keine Lust mehr irgendwas anderes von dem Autor zu lesen.

Puh, das ist lang geworden. Aber ich wollte es auch nicht in 3 Sätzen ohne Begründung abhaken. ;)

Gibt es für euch Autoren, bei denen ihr so empfindet?



* Aufgrund der neuen Datenschutz-Grundverordnung, kann ich vorerst inlinkz nicht weiterhin für die Verlinkung eurer Beiträge verwenden, da der Service nicht datenschutzkonform ist. Bis ich hierfür eine Lösung gefunden habe, muss ich euch bitten eure Beiträge als Kommentar unter diesem Post zu hinterlassen. Aufgrund der Kommentarmoderation, die ebenfalls aufgrund der DSGVO aktiviert ist, damit anonyme Kommentare möglich sind, kann es etwas dauern bis ihr euren Link hier seht. Danke für euer Verständnis!