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Dienstag, 2. August 2016

Classic Confessions #9 - Welchen Klassiker liest du gerade, bzw. welcher Klassiker steht als nächstes auf deiner Leseliste?



Ich lese aktuell [eher so nebenher immer mal ein paar Seiten] die Briefe von John Keats, unter dem Titel Richtmaß des Schönen zusammengefasst. Ich weiß nicht, ob das überhaupt als Klassiker gilt, aber nach meinem Empfinden schon.

Weil ich so viel Wert auf Ästhetik lege, habe ich mir extra eine ältere Reclam-Ausgabe gebraucht besorgt. Die hat ein schickes Cover (Ausgabe von 1985). ;)

Und für alle, die sich jetzt fragen, warum ich denn ausgerechnet die Briefe von Keats lese... 1. Ich lese generell gerne Briefe/Tagebücher historischer Figuren/Künstler und 2. Ich habe auf dem Blog Brain Pickings mal einen Auszug aus seinen Briefen gelesen und mein Interesse war geweckt.

Ansonsten kenne ich das Werk von Keats nämlich überhaupt nicht, nur den Namen hatte ich mal gehört. Aber als jemand, der von sich sagen kann selbst eine Künstlerseele zu haben, finden sich in seinen Briefen für mich immer wieder zahlreiche Ähnlichkeiten was Gedanken zum eigenen Werk, Lebensumstände und Alltag betrifft. Sehr faszinierend.

Welchen Klassiker lest ihr gerade oder welchen wollt ihr bald lesen?

Dienstag, 26. Juli 2016

Classic Confessions #8 - Nach welchen Kriterien entscheidet ihr euch für Klassiker-Ausgaben?


Nach welchen Kriterien entscheidet ihr euch für Klassiker-Ausgaben?

Ich denke die Frage ist diesmal für mich einfach zu beantworten: Cover!

Ganz klar. Nicht umsonst stehen in meinem Regal von so manch einem Klassiker mehrere Ausgaben. Nicht etwa wegen irgendeiner Übersetzung oder sowas, nein, meistens sind es schöne Cover, die mich anlocken. Gewissermaßen noch mehr als bei anderen Büchern.

Einen Klassiker, den man ohnehin schon schätzt und gerne liest, in einem besonders hübschen Gewand im Regal stehen zu haben, hat einfach was. Ich liebäugle immer noch mit diversen Penguin-Ausgaben von North & South, Persuasion etc.

Bestes Beispiel für das Entscheidungskriterium "Cover" bei mir, ist ein Sammelband mit Romanen der Brontë-Schwestern. Wuchtig, dunkelroter Kunstledereinband mit Goldverzierungen und Goldschnitt. Seiten so dünn wie Pergament und eine winzige Schrift. Gelesen habe ich darin noch nie (dafür sind andere Ausgaben da), aber der Band war einfach so schön, dass ich ihn haben musste. ;D

Was mir auch sehr gefällt, ist die Aufmachung der Insel-Hardcover-Büchlein. Davon besitze ich bisher zwei: Arthur Rimbauds Gedichte und Rilkes Briefe an einen jungen Dichter. Die machen einfach richtig was her und ich finde gerade Klassiker sollten nicht so Mainstream-Coverdesigns haben.

Was sind eure Kriterien bei Klassiker-Ausgaben?


Dienstag, 19. Juli 2016

Classic Confessions #7 - Wie steht ihr zu Klassiker-Verfilmungen?



Oh, das ist ziemlich einfach...mit einem Filme-Regal, das voller Jane Austen Verfilmungen ist (sogar mit teils mehr als einer Verfilmung pro Buch), ergänzt durch eine Anne of Green Gables Komplettbox und ein paar Gaskell-Verfilmungen, muss ich dazu ja kaum mehr etwas sagen. ;)

Fakt ist: Ich liebe Verfilmungen von Klassikern! Alles fing an, als mich der Trailer der Stolz & Vorurteil Verfilmung mit Keira Knightley überzeugte mir den Film im Kino anzusehen. Das war tatsächlich meine erste Berührung mit Jane Austen. Danach kam das Interesse an den Büchern und weiteren Verfilmungen und ich entdeckte ein ganzes Genre für mich: Period Dramas. Herrlich. Es gibt nichts Schöneres (na gut, nur wenig Schöneres), als eine meiner zahlreichen BBC-Klassiker-Verfilmungen in den Player zu werfen und in einer romantischen Geschichte zu versinken, die einige Jahrhunderte vor meiner Zeit spielt.

Auch zu den Anne of Green Gables Büchern kam ich erst, nachdem ich auf meiner Suche nach noch mehr Period-Serien auf die Verfilmung gestoßen war. Ich versuche gerade mich zu erinnern, ob ich noch weitere verfilmte Klassiker kenne, aber mir fällt nichts ein. Wobei...BBC Sherlock mit Benedict Cumberbatch ist ja auch eine Art Klassiker-Verfilmung und ich liebe die Serie. :D

Zusammengefasst bedeutet das eigentlich nur: Für Verfilmungen von Klassikern bin ich immer zu haben! Ich finde es generell wunderbar, wenn eine Geschichte aus meinem liebsten Medium in mein anderes liebestes Medium übertragen wird. Und wer weiß ob ich überhaupt je mit Jane Austen in Berührung gekommen wäre, wenn mir Stolz & Vorurteil mit Keira Knightley damals nicht so gut gefallen hätte... Buch-Verfilmungen, gerade bei Klassikern, empfinde ich als bereichernd. Und vielleicht geht es nur mir so, aber die nicht immer "einfach zu konsumierende" Handlung eines Klassikers ist in einer Verfilmung oftmals zugänglicher. Gerade Jane Austens Schreibstil kann auch mal anstrengend sein, aber die Geschichten ansich sind wunderbar - da ist das Bewegtbild doch die perfekte Lösung. :3

Wie ist eure Meinung dazu? 
 




Dienstag, 12. Juli 2016

Classic Confessions #6 - Habt ihr eine bevorzugte Literaturepoche oder lest ihr gern quer durch die Vergangenheit?

http://derzauberkasten.blogspot.de/2016/07/classic-confessions-no-6-habt-ihr-eine.html

Habt ihr eine bevorzugte Literaturepoche oder lest ihr gern quer durch die Vergangenheit?

Diese Frage lässt sich für mich leicht beantworten. Was Literatur betrifft, habe ich keine bevorzugte Epoche. Ich lese, was mir in die Hände fällt und mich interessiert. Es ist ja auch sehr faszinierend die verschiedenen Epochen durch die jeweilige Literatur zu erkunden.

Allerdings gebe ich zu, dass es mir oft (nicht immer) leichter fällt Literatur zu lesen, die aus einer Epoche stammt, die noch nicht so lange her ist. Viel hängt auch vom Schreibstil des jeweiligen Autors ab, aber oftmals finde ich es schwieriger Bücher zu lesen, die vor sehr langer Zeit geschrieben wurden, weil die Sprache anstrengender ist. Nicht immer, aber erfahrungsgemäß kommt es häufig vor. Grundsätzlich hält mich das aber trotzdem nicht ab ein bestimmtes Buch zu lesen, wenn ich einmal interessiert bin. ;)

Wie ist das bei euch?

 

Dienstag, 5. Juli 2016

Classic Confessions #5 - Klassisches Lieblingsgedicht - habt ihr eins? Wenn ja, welches?

http://derzauberkasten.blogspot.de/2016/06/classic-confessions-no-5-klassisches.html

Klassisches Lieblingsgedicht - habt ihr eins? Wenn ja, welches?

Kürzlich habe ich bei einer Montagsfrage etwas Ähnliches wissen wollen. Daher gleichen sich meine Antworten wohl auch ein wenig. ;)

Ich habe nur ganz wenig mit Gedichten zu tun, aber wenn ich ein Lieblingsgedicht benennen muss, läuft es immer auf Johann Wolfgang von Goethes Ballade Der Erlkönig hinaus. Obwohl ich es zu Schulzeiten kennen gelernt habe, hat es mich beeindruckt und nicht mehr losgelassen, statt mich (wie viele andere in der Schule erzwungenen Themen/Gedichte) abzuschrecken.

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.


Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht? -
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron und Schweif? -
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif. -


"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand."


Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht? -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
In dürren Blättern säuselt der Wind. -


"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein."


Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düstern Ort? -
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau. -


"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt."
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan! -


Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not;
In seinen Armen das Kind war tot.


Dienstag, 28. Juni 2016

Classic Confessions #4 - Habt ihr einen Lieblings-Kinderbuchklassiker und wenn ja: Welchen und warum?

http://derzauberkasten.blogspot.de/2016/06/classic-confessions-no-4-habt-ihr-einen.html

Habt ihr einen Lieblings-Kinderbuchklassiker und wenn ja: Welchen und warum?

Dazu fielen mir spontan die Pippi Langstrumpf Bücher von Astrid Lindgren ein. Die habe ich als Kind wirklich unheimlich gerne gelesen. Ein starkes Mädchen, das selbstständig und alleine mit ihren Tieren lebt. Das sprach mich einfach sehr an. Ich denke aufgrund der Erziehung meiner Eltern (sie baten u.a. die Babysitter von meiner Schwester und mir beim Vorlesen immer die Rollen zu vertauschen, sodass statt ein Prinz die Prinzessin, eine Prinzessin den Prinzen rettet usw.) konnte ich mich immer schon mit starken Mädchen und später Frauen besser identifizieren als mit weiblichen Figuren, die dem Geschlechterklischee entsprechen. Pippi Langstrumpf passt da gut 'rein und ist die erste Buchreihe mit einer starken Mädchenfigur, an die ich mich erinnern kann sie gelesen zu haben. Ich glaube in die Bücher sollte ich unbedingt nochmal 'reinschauen, weil es wirklich schon 20 Jahre oder sogar länger her ist, sie mich aber sicher sehr geprägt haben und ich die Geschichten immer sehr mochte. :)

Welchen Kinderbuchklassiker hab ihr am liebsten und warum?



Freitag, 17. Juni 2016

Classic Confessions #3 - Bevorzugt ihr bei Klassikern die Originalsprache oder die Übersetzung?

http://derzauberkasten.blogspot.de/2016/06/classic-confessions-no3-bevorzugt-ihr.html

Bevorzugt ihr bei Klassikern die Originalsprache oder die Übersetzung?

Die Antwort auf diese Frage schien mir erst ziemlich einfach zu sein, aber beim genaueren Nachdenken musste ich feststellen, dass es nicht so ist. ;)

Zuerst muss ich natürlich sagen, dass ich nur zwei Sprachen beherrsche. Deutsch als Muttersprache (logisch irgendwie - ha) und Englisch auf sehr hohem Niveau. In anderen Sprachen kann ich also gar nichts lesen, auch wenn ich hier und da ein paar wenige Worte verstehe. Um ausgerechnet Klassiker im Original zu lesen reicht es jedoch lange nicht.

Ich bevorzuge einerseits das Original, weil man dadurch in einen sehr authentischen Genuss des Buches kommt. Aber ich denke auch, dass man nur schwer die winzigen Feinheiten einer Sprache greifen kann, die nicht die Muttersprache ist, selbst dann wenn man sie sehr gut beherrscht. Irgendetwas entgeht einem vermutlich dennoch.

Bei einer Übersetzung geht wiederum zwangsläufig etwas von Tonalität oder Stil verloren. Aber (!) ich denke dadurch, dass man etwas in der Muttersprache liest, wird sich vieles tiefer einprägen und man ist näher dran. Man kann dadurch das Gelesene auf tieferer Ebene begreifen.

Ich kann mich also nicht eindeutig für oder gegen eine Variante entscheiden. Aber ich kann vergleichen. Austen hat mir im Original besser gefallen, bei Doyle kann ich beides lesen und empfinde es nicht als großen Unterschied. Brontë besitze ich bisher nur im Original und habe es genossen.

Insgesamt würde ich also sagen, ich messe der Sprache eines Buches, bzw. eines Klassikers, nicht so viel Wert bei, dass ich mich klar auf eine Variante festlege. Ich denke vieles hängt von den Autoren ab. Manchmal macht die Übersetzung ein Werk zugänglicher, manchmal entfernt sie sich zu sehr von einem wichtigen Grundton des Autors. Vielleicht ist es ja sogar so, dass sich der Stil mancher Autoren in einer bestimmten Übersetzung besser lesen lässt, weil eine andere Sprache als seine Muttersprache sich besser eignet das Werk zu präsentieren? Aber das geht jetzt zu weit. ;D

Was ist euch lieber? Oder könnt ihr euch da auch nur schwer festlegen?

Samstag, 11. Juni 2016

Classic Confessions #2 - Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?

http://derzauberkasten.blogspot.de/2016/06/classic-confessions-no2-hand-aufs-herz.html

Habt ihr alle Klassiker, die ihr in der Schule lesen solltet, auch gelesen und welche habt ihr gelesen?

Ich antworte mal mit jein.

Im Grunde habe ich alle Schullektüren brav gelesen, aber ich erinnere mich im Besonderen an Das Parfüm und zufällig habe ich das Buch eher quergelesen. 
Tatsächlich habe ich nur im Unterricht die Passagen mitgelesen, die besprochen wurden und falls es eine Hausaufgabe gab den nötigen Abschnitt. Ansonsten habe ich mir alles mit Bleistift ins Buch geschrieben, was besprochen wurde (war erlaubt) und so meine Klausur mit sehr gut wiederbekommen, ohne das Buch je komplett gelesen zu haben. Ähm ja. Ist wahrscheinlich eine Kunst für sich.

Ich fand Das Parfüm furchtbar. Die Idee ist super, keine Frage. Aber der Schreibstil... Selten habe ich so furchtbare, lange Aneinanderreihungen von Nebensätzen gelesen. Ich schreibe selbst gerne mal Schachtelsätze und komme auch beim Lesen gut damit klar, aber wenn ein Satz oben auf der Seite beginnt und unten endet, verliere selbst ich das Interesse.

Soviel dazu. Ansonsten erinnere ich mich noch an Der Schimmelreiter (fand ich leider unglaublich öde), Die Verwandlung von Kafka (auch nicht meins), Mutter Courage und ihre Kinder (mochte ich ganz gerne), Biedermann und die Brandstifter (herrlich), Caius ist ein Dummkopf (ist kein Klassiker, aber ich mochte es). Das gefleckte Band von Doyle gab's auch noch (Sherlock Holmes, mochte ich natürlich!).

Dann waren da noch die üblichen Lektüren zu Drogenmissbrauch usw., aber ich erinnere mich an keinen einzigen Titel und das waren auch keine Klassiker. Leider habe ich auch den Titel meiner allerersten Lektüre vergessen, aber sie hatte das Thema Walfang und war mega traurig. Der Richter und sein Henker habe ich gelesen, um einer Freundin in Deutsch zu helfen (sie ging auf eine andere Schule, also war's nicht direkt meine Lektüre) und Krabat (ebenfalls Lektüre dieser Freundin) habe ich auch noch gelesen und fand es gut, aber eigentlich gilt das nicht, weil ich es privat gelesen habe. ;)

Puh, das ist länger geworden als gedacht. Ich hoffe meine ehemaligen Lehrer und Lehrerinnen wären stolz auf mich, dass ich mich noch an so viele Lektüren erinnere, wenn sie das hier lesen würden. Denn obwohl ich gerne lese, waren die Schullektüren eigentlich in den meisten Fällen nervige Pflicht. 

Dafür gibt es auch einen simplen Grund: Der Zwang der dahinter steckt. Ich kann nicht gut etwas lesen, an dem ich kein Interesse habe und irgendwie verstärkt sich das noch, wenn mir jemand "vorschreibt" wie wunderbar es doch ist usw.

Wie waren denn eure Erfahrungen mit Schullektüren? Habt ihr vielleicht sogar ein paar richtig tolle Entdeckungen gemacht?


Dienstag, 7. Juni 2016

Classic Confessions #1 - Was ist für dich ein Klassiker?

http://derzauberkasten.blogspot.de/2016/06/classic-confessions-no1-was-ist-fur.html

Diese spannende, neue Buch-Aktion hat sich Antonia von Lauter und Leise ausgedacht und ich hatte gleich Lust mitzumachen. Zwar lese ich nicht sooo viele Klassiker (wobei der Begriff, wie die heutige Frage andeutet, ja sehr subjektiv sein kann), aber immer mal wieder habe ich auch ein Buch in den Händen, das ich nach meinem Empfinden als Klassiker bezeichnen würde, also los! :D

Was ist für dich ein Klassiker?

Für mich gibt es zwei Arten von Klassikern.

Der Klassiker, der seit Jahrzehnten (oder gar Jahrhunderten) gelesen wird und mit dessen Inhalt man sich auch heute noch identifizieren kann, weil er Dinge anspricht, die jeden Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen mal bewegen und denken lassen: Ja, genau. Diese Art Klassiker stammt von Autoren, die schon lange nicht mehr sind, die aber ein Werk geschaffen haben in dem man heute noch Wahrheiten, Anregungen oder Situationen findet, die einem aus der Seele sprechen, bzw. zu einem als Leser sprechen. Um mal ein paar Autoren von Klassikern zu nennen, die ich in diese Kategorie stecke und gelesen habe: Austen, Gaskell, Brontë, Rimbaud, Rilke...

Die zweite Art von Klassiker ist aktueller, aber für mich klassisch, weil er selbst in den Köpfen von Menschen verwurzelt ist, die ihn nicht gelesen haben. Diese Art Klassiker entspricht für mich dem Zeitgeist, begeistert und spiegelt eine Generation, deren Interessen oder ein bestimmtes Lebensgefühl in einem Jahrzehnt wieder. Er wird entweder von vielen gelesen oder ist vielen zumindest bekannt (sprich: weltweit). Bestes Beispiel: Harry Potter (ja ich weiß, schon wieder mal). Nahezu jeder hat "Harry Potter" schon mal gehört und weiß grob um was es geht, selbst wenn die Person die Bücher nicht kennt. Das macht die Reihe für mich zum Klassiker, obwohl sie noch gar nicht so alt ist.

Soviel zu meiner Meinung. :)

Wie steht's um euch? Was ist für euch ein Klassiker, wie definiert er sich?