Sonntag, 3. Juni 2018

Rezension: Stormcaster

Titel: Stormcaster [3/4]
Autorin: Cinda Williams Chima
Genre: High Fantasy, Young Adult
Verlag: Harper Teen
Seitenzahl: ~ 535
Sprache: Englisch

Inhalt
Die grausame Kaiserin Celestine aus dem Osten, welche ihre Kräfte sammelt und ihre Macht kontinuierlich ausbaut, kommt den Königreichen mit ihrer Armee immer näher. Pirat Evan Strangward beherrscht Ozean und Wind, aber er weiß nur wenig über seine Kräfte und kann Celestine nicht allein gegenübertreten. Als ihre Blutarmee näher rückt, bleibt ihm nur der Weg ins Innland, in der Hoffnung dort Allianzen mit den Königreichen zu schmieden. Wenn das nicht gelingt, fallen die sieben Königreiche - unter den Völkern eine Person, die Evan auf keinen Fall verlieren möchte. Währenddessen findet sich Prinzessin Alyssa als Gefangene in Celestines Reich wieder und sucht von dort nach einem Weg die Kaiserin zu stürzen.


Meinung
Mit Flamecaster [Rezension hier] musste ich anfangs noch etwas warm werden, aber bei Shadowcaster [Rezension hier] war ich bereits hin und weg. Daher konnte ich es kaum erwarten mit Stormcaster endlich weiter zu lesen und ich wurde nicht enttäuscht.

Cinda W. Chima bleibt sich hier treu und beginnt die Geschichte zunächst aus Sicht der neuen Hauptfigur Evan Strangward als dieser noch ein junger Teenager ist. Nach und nach kommen die Perspektiven anderer Figuren hinzu, allen voran Destin, über den man hier endlich mehr erfährt. Daneben kommen Hal, Jenna, Lyss und Adrian zu Wort, aber auch Lila und Breon haben wieder ihre Auftritte.

Die verschiedenen Handlungsfäden und Lebenswege der Figuren verweben sich immer mehr miteinander. Evan als neue Figur gefiel mir sofort. Er ist zwar Pirat, hat aber das Herz am rechten Fleck. Seit einer prägenden Begegnung im Alter von 13 Jahren, hält er sich unter falschem Namen versteckt. Dann trifft er auf Destin und zwischen beiden entwickelt sich trotz eines holprigen Starts eine enge Freundschaft und später mehr. Doch auch Destin ist auf der Flucht vor seiner Vergangenheit und als diese ihn einholt, werden die beiden für lange Zeit getrennt.

Die Autorin nutzt diesmal ein paar mehr Zeitsprünge, um die wichtigen Etappen im Leben der Figuren Evan und Destin bis zum Hier und Jetzt einzufangen. Das hat mir persönlich gefallen, da sie sich so auf das Wesentliche beschränkt und das Tempo nicht leiden musste. Sehr gut gefiel mir auch diesmal wieder die Perspektive von Hal, aber im Grunde habe ich längst alle Figuren ins Herz geschlossen und genieße jede Sekunde mit ihnen.

Besonders schön war das Wiedersehen von Adrian mit seiner Familie und auch das viel zu kurze Treffen zwischen Evan und Destin nach dem Zeitsprung. Hoffentlich erkennt Destin im nächsten Band, was Evan längst weiß, nämlich, dass er alles andere als ein Monster ist. Destin gefiel mir im 1. Band schon gut und ich war neugierig auf welcher Seite er letztlich steht. Hier werden alle Zweifel ausgeräumt, nur muss er das auch noch selbst erkennen.

Fazit
Insgesamt habe ich Stormcaster innerhalb kürzester Zeit regelrecht verschlungen und fand es unerträglich nicht weiterlesen zu können. So ging es mir bereits mit der Vorgänger-Reihe und vielleicht sollte ich mir das für künftige Reihen merken, um abzuwarten bis alle Bände erschienen sind, bevor ich anfange zu lesen. Cinda W. Chima hat sich längst einen Platz unter meinen Lieblingsautorinnen verdient und stellt das mit Stormcaster mal wieder eindrucksvoll unter Beweis. Nun bleibt mir nichts anders übrig, als ungeduldig auf den nächsten Band Deathcaster zu warten und euch das Buch mit 5 Sternen wärmstens ans Herz zu legen.

★★★★★

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