Montagsfrage: Wenn du Romantik in Büchern magst, was sind für dich absolute No-Gos bei einer Liebesgeschichte?

Huhu!

Ich bin heute etwas später dran, als sonst [gestern bis spät gelesen und vergessen, dass der Post nicht in der Warteschleife war - ups]. Ich hoffe ihr habt einen guten Wochenstart!

Inspiriert wurde die Frage von einem Buch, das ich kürzlich gelesen habe, wo die Romanze leider nicht mein Fall war... Viel Spaß!
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Ich glaube ich habe 3 Hauptkriterien, die für mich gar nicht gehen:

1. Dreiecksbeziehungen [warum nur muss das immer sein???]
2. Insta-Love
3. Unrealistisch

Ich denke zu Punkt 1 muss ich nicht viel sagen, die meisten von euch stimmen mir da wahrscheinlich zu. Der Knaller war allerdings letztes Jahr ein Buch, wo tatsächlich eine Vierecksgeschichte angerissen wurde. Nein, danke! ;P

Punkt 2 ist sehr verschieden. Mal funktioniert es für mich und mal ist es einfach nur doof usw. Wenn 2 Figuren im Buch wenig Zeit miteinander verbringen und plötzlich unsterbliche Liebe deklarieren, geht das gar nicht. Genau so wie 2 Figuren, die sich nicht leiden können und dann - bäm - durch ein kleines Ereignis ne 360°-Wende vollführen und mit Herzchenaugen durch die Seiten schweben... Da muss schon 'ne Entwicklung nachvollziehbar sein.

Und zu unrealistisch zähle ich, wenn die Romanze aus dem Nichts kommt und unter normalen Gesichtspunkten nicht zustande kommen könnte. Wer verliebt sich bitte in jemanden, der einen gequält, entführt, herablassend oder allgemein schlecht behandelt hat? Es mag Geschichten geben, in denen Figuren Gefühle für jemanden entwickeln, obwohl die Ausgangssituation suboptimal war, aber dann bitte nicht auf 20 Seiten, sondern in einer angemessenen, nachvollziehbaren Zeitspanne.

Was könnt ihr bei Romanzen so gar nicht leiden?